Kunstbeirat fördert auch kurzfristig temporäre Kunst im öffentlichen Raum

Kiel gehört zu den Städten, die einen verhältnismäßig umfangreichen Bestand an Denkmälern und Kunstwerken im Stadtraum haben. Von Denkmälern und monumentalen Skulpturen über Brunnen, Wasserinstallationen und Lichtobjekte bis zur temporären Intervention: Die Spannbreite der Kunstwerke im Kieler Stadtraum ist genauso groß und vielfältig wie die zeitlichen Epochen, aus denen sie stammen.
 
Zurzeit rückt die Corona-Pandemie das Verständnis und die Wahrnehmung des öffentlichen Raums in ein neues Licht. Das ist sicherlich auch ein Thema, mit dem sich jetzt Künstler*innen beschäftigen. Dabei könnten sie unterstützt werden: Der Kunstbeirat der Landeshauptstadt Kiel fördert auch kurzfristig temporäre Kunstprojekte im öffentlichen Raum.
 
„Künstler*innen durchleben schwierige Zeiten. Wir möchten in dieser Situation gerne mit einer Förderung eine Perspektive bieten. Als Gesellschaft profitieren wir von Kunstwerken, die unser Leben bereichern und den öffentlichen Raum attraktiv gestalten. Daher freue ich mich, wenn möglichst viele Künstler*innen die Möglichkeit nutzen, beim Kunstbeirat eine Förderung für ein temporäres Kunstprojekt zu beantragen“, sagt Kiels Bürgermeisterin und Kulturdezernentin Renate Treutel.
 
Anträge für die Förderung von temporären Kunstprojekten im öffentlichen Raum im Kostenrahmen von bis zu 10.000 Euro können direkt an den Kunstbeirat der Landeshauptstadt Kiel gestellt werden. Die Antragsformulare gibt es bei der Geschäftsführung des Kunstbeirates im Amt für Kultur und Weiterbildung: luise.paulenz@kiel.de; Telefon (0431) 901-5275.
 
Dr. Peter Kruska, Vorsitzender des Kunstbeirates und Leiter der Stadtgalerie Kiel: „Neben größeren Projekten wie der Wasserinstallation ‚Changing Invisibility‘ von Jeppe Hein im Hiroshimapark oder der großen Lichtinstallation ‚Seefahrer‘ von Hans Peter Kuhn, die nachts an der Innenförde erstrahlt, hat der Kunstbeirat in der Vergangenheit auch diverse kleinere Kunstprojekte im öffentlichen Raum unterstützt und gefördert. Als Vorsitzender des Kunstbeirates freue ich mich sehr, dass wir mit diesem Aufruf erneut die Aufmerksamkeit auf Kunst im öffentlichen Raum lenken und gleichzeitig einen Beitrag zur Künstler*innenförderung im Kieler Stadtraum leisten können.“