Vielfältige Bildungsangebote: Der Kiel-Kompass sorgt für Durchblick

Pressemeldung der LH Kiel: Frisch zugezogenen Kielerinnen und Kielern und weiteren Interessierten steht jetzt ein digitaler Kiel-Kompass als App zur Verfügung, mit dem sie sich kompakt über die Bildungsangebote in der Landeshauptstadt informieren können. Die von der Fachhochschule Kiel und der Stadt entwickelte neue App sorgt für Durchblick, ist verständlich gehalten und steht in drei Sprachen zur Verfügung.

Stadtteil, Wochentag, Altersgruppe, Kinderbetreuung – diese und weitere Suchkriterien ermöglichen eine passgenaue Suche. Ergänzt durch Kategorien wie Beratung oder Arbeit werden die Angebote weiter eingegrenzt.

So ist es zum Beispiel möglich, einen Sprachkursus für Erwachsene in Dietrichsdorf oder interkulturelle Begegnungen für Frauen mit Kinderbetreuung in der Wik ausfindig zu machen. Eine direkte Verbindung zum Mobilitätsportal des Nahverkehrsverbundes Schleswig-Holstein GmbH (NAH.SH) hilft dabei, den Weg mit dem Bus zur Angebotsadresse unkompliziert zu finden.

Konzipiert wurde die neue App in einem größer angelegten Beteiligungsverfahren in einer Kooperation zwischen dem Bildungsmanagement der Landeshauptstadt Kiel und der Forschungs- und Entwicklungszentrum Fachhochschule Kiel GmbH unter der dortigen Projektleitung von Prof. Dr. Marco Hardiman. Ausgehend von Menschen mit Fluchthintergrund als einer maßgeblichen Zielgruppe, wurde der Entwicklungsprozess durchgängig durch Interviews und User-Tests begleitet, so dass Rückmeldungen sofort in den Erstellungsprozess eingebunden werden konnten.

Auch weiterhin versteht sich die App als ein lernendes System. Nicht umsonst gibt es einen Feedback Button, über den Rückmeldungen und Wünsche ausdrücklich erwünscht sind. Verständlichkeit ist Trumpf, damit viele Kiel-Neulinge – egal ob mit oder ohne Fluchthintergrund – die App nutzen können. Das Design und die Funktionen wurden daher schlicht gehalten und ein Schwerpunkt wurde auf die Mehrsprachigkeit gelegt. Der Kiel-Kompass steht den Nutzerinnen und Nutzern auf Deutsch, Arabisch und Kurdisch zur Verfügung. Die Texte werden über das städtische Bildungsmanagement zu den jeweiligen zertifizierten Übersetzern geschickt und anschließend wieder eingepflegt. „Mit Eingabe ihrer vielfältigen Angebote in die App zeigen die Akteure der Bildungsregion eindrucksvoll, dass sie Integration als gesamtgesellschaftliche Aufgabe verstehen, die nur gemeinsam bewältigt werden kann. Ich freue mich sehr über den Kiel-Kompass, der neuen Kielerinnen und Kielern hilft, das zu finden, was sie brauchen“, sagt Bildungsdezernentin Renate Treutel.

Der Kiel-Kompass knüpft an die Idee der Kieler Familien-App an: kostenlos – einfach – nah. Er steht im Google-Play-Store und kurzfristig auch im Apple-Store zum Download zur Verfügung. Außerdem kann er webbasiert unter https://kompass.kiel.de genutzt werden.

Weitere Informationen und Auskünfte zum Kiel-Kompass erteilen Seda Seusing, Telefon (0431) 901-3079, E-Mail seda.seusing@kiel.de, und Alexandra Richter, Telefon (0431) 901-3080, E-Mail alexandra.richter@kiel.de, aus dem städtischen Bildungsmanagement im Dezernat für Bildung, Jugend und Kreative Stadt.