Am 27. und 28. September lädt die Metropolregion Hamburg zu den „Tagen der Industriekultur am Wasser“ ein. Hafenanlagen, Schiffe, Schleusen, Leuchttürme, Brücken, Fabriken, Wassermühlen, Kraftwerke und Werften in Niedersachsen, Hamburg, Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern öffnen an diesen Tagen ihre Türen. Das vollständige Programm finden Sie hier. Das Industriemuseum Howaldtsche Metallgießerei in der Grenzstraße 1 beteiligt sich am Sonntag, 28. September, mit einem vielfältigen Programm. Der Eintritt ist kostenfrei. Am Nachmittag legt zudem der „Tweed Run“ des Lions Club Kiel-Siebzig eine Pause an der Metallgießerei ein.
Um 11.15 Uhr und 16.15 Uhr finden einstündige Gussvorführungen statt, die zentrale Arbeitsschritte beim Herstellen einer Gussform zeigen. Dabei wird deutlich, dass nur eine fachgerechte Herstellung aus Formsand ein fehlerfreies Gussstück ermöglicht. Ergänzend werden Einblicke in die Arbeitsbedingungen vermittelt, die in der Metallgießerei zwischen 1884 und 1980 herrschten. Eine einstündige Führung um 14.15 Uhr thematisiert den Architekten Heinrich Moldenschardt, die Funktion des Gebäudes und die Arbeitsabläufe, die dort fast ein Jahrhundert lang stattfanden. Der Industriebau gilt als ältestes erhaltenes Gebäude der Kieler Werftgeschichte und zeichnet sich durch Bogenfenster und Backsteinmauern aus, die für ein Industriegebäude eine ungewöhnliche Ästhetik aufweisen. Das Industriemuseum Howaldtsche Metallgießerei ist ein Standort des Kieler Stadt- und Schifffahrtsmuseums. Es ist in der Saison vom 20. April bis 19. Oktober dienstags und sonntags von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
Terminhinweis:
Sonntag, 28. September
Industriemuseum Howaldtsche Metallgießerei, Grenzstraße 1
11.15 und 16.15 Uhr: Gussvorführungen
14.15 Uhr: Führung durch das Industriemuseum
(Eintritt frei)
