Bei dem Projekt "Vom Dunkel ins Licht" handelt es sich im Wesentlichen um eine künstlerische Performances mit musikalischer Begleitung. Die Idee entstand Anfang November 2017. Jannes Tashiro spielt Flöte, Akkordeon und Trommel, sein Partner Omar Anegay hat bereits Erfahrungen mit der pantomimischen Darstellung eines Liedes sammeln können. Jannes Tashiro stimmt seine Instrumente und die Art diese zu spielen passend auf das jeweilige Thema und die Art der Pantomime ein. Dank der finanziellen Unterstützung des Verfügungsfonds Gaarden wurde beschlossen die Uraufführung dieses Projektes schon in Dezember 2017 durchzuführen. Bei organisatorischen und koordinatorischen Aufgaben half  Olaf Maaz weiter. Für die Werbegestaltung, die dazugehörigen Fotos und Videos zeigte sich der Fotograf Prem Sherbuja bereit zu helfen.
Als Grundlage sollte anfangs Omar Anegays Lieder dienen, welches er schon zur pantomimischen dargestellt genutzt hat. Eine weitere Idee war die Darstellung von mystischen Märchen. Es stellte sich aber heraus, dass durch viele Themen eine zu komplexe Handlung entstehen könnte und man diese eventuell gar nicht mehr nachvollziehen könnte. Außerdem sollten verschiedene Aspekte des Lebens darstellt werden, welche entweder zu dem Thema "Dunkel" oder "Licht" zugeordnet werden können. Es entwickelte sich zudem die Vorstellung, zeigen zu wollen wie man vom "Dunkel" ins "Licht" gehen kann. Eigentlich sollte die erste Aufführung im Mehrgenerationenhaus gezeigt werden, jedoch wurde der Vinetaplatz doch bevorzugt, da es dort freier ist und mehr Bewohner erreicht werden können. Da ein Winterfest am 09.12.2017 auf dem Vinetaplatz organisiert wurde, sollte zu diesem Datum auch die Uraufführung stattfinden. Es wurden Interviews in Gaarden durchgeführt und die Bewohner befragt, was sie sich unter den Themen "Dunkel" und "Licht" vorstellen und wie Wege vom Dunkel ins Licht sein könnten. Anfangs sollten die Interviews gefilmt werden, jedoch wurde festgestellt, dass viele sich nicht filmen lassen wollten, sowie die Menschen ohne Kamera leichter erreicht werden können. Vorschläge zum Thema "Dunkel" lauten beispielsweise Einsamkeit, Krieg, Angst, usw., zum Thema "Licht" Lebensfreude, Partnerschaft, Sinn usw. und zum Thema "Wege vom Dunkel ins Licht" Offenheit, Höheres, Beratung usw. Für die Bühne wurden Masken hergestellt, sowie eine schamanische Trommel und eine Klangschale eingekauft. Prem Sherbuja fotografierte, hat die Flyer hergestellt und Banner für die Bühne hergestellt.
Am 09.12.2017 fand die Uraufführung auf dem Vinetaplatz statt. Die Entwicklungen der ersten Performances wurden bewusst offen gehalten, um möglichst viele Bewohner einzubeziehen. Begonnen wurden Performances zum Thema „Dunkel“, jedoch waren die Teilnehmer ehr an dem Thema „Licht“ interessiert. Auf den Wunsch wurde natürlich eingegangen.
Aus den gesammelten, gefilmten Szenen wurde ein Video erstellt. Dank dessen und der verteilten Flyer entstanden neue Kontakte mit Bewohnern welche sich bei der Weiterentwicklung des Projekts engagieren möchten.
Die Ziele des Projekts wurden erreicht: Die Aufführung der Performance auf dem Vinetaplatz wurde am 09.12.2017 durchgeführt, Bewohner wurden durch Befragungen und Teilnahmen an der Performance integriert, sowie es zu einer interkulturellen Verständigung kam, da Menschen mit den verschiedensten Kulturhintergründe teilnahmen. Auf dem Winterfest bzw. bei der Uraufführung haben ca. 100 Zuschauer teilgenommen.