Preis:Eintritt frei
Beginn: 31.07.2022 11:15
Anmeldung:Keine Anmeldung notwendig
Ort:Industriemuseum Howaldtsche Metallgießerei
Grenzstraße 1
24149 Kiel

Kontakt

Industriemuseum Howaldtsche Metallgießerei, Sönke Petersen
Email: SoenIngPetersen@aol.com
www.alte-giesserei-kiel.de
Telefon: 0431-202621
Metallgießerei

Was wurde früher in der Metallgießerei hergestellt? Bei welcher Temperatur schmilzt Zinn? Und was ist eigentlich Formsand? Wer eine Gussvorführung im Industriemuseum Howaldtsche Metallgießerei, Grenzstraße 1, besucht, erhält Antworten auf diese und weitere Fragen. Die nächsten Termine sind am Sonntag, 17. Juli, und am Sonntag, 31. Juli, jeweils um 11.15 Uhr. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Die Metallgießerei gehörte ursprünglich zu den Howaldtswerken (später HDW) und war von 1884 bis 1980 in Betrieb. Die original erhaltene Werkhalle mit Schmelzöfen und Arbeitstischen lässt viele Besucher*innen staunen. Auch wenn sich die Technik seit damals weiterentwickelt hat - die Grundprinzipien des Gießens werden bis heute in der Industrie angewendet. So steht vor jedem Guss die Form. Nur wenn sie fachgerecht aus Formsand hergestellt wird, kann ein einwandfreies Gussstück entstehen, ob Wasserhahn, Gullydeckel oder Schiffspropeller.

Honorarkräfte des Kieler Stadt- und Schifffahrtsmuseums zeigen die wesentlichen Arbeitsschritte dieses Prozesses und erzählen, unter welchen Bedingungen fast 100 Jahre lang in der Metallgießerei gearbeitet wurde.

Das Industriemuseum Howaldtsche Metallgießerei in Dietrichsdorf ist bis zum 23. Oktober sonntags und dienstags von 10 bis 18 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

Weitere Informationen zu den fünf Ausstellungsorten des Kieler Stadt- und Schifffahrtsmuseum sind auf kiel.de/museum zu finden.

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