Preis:
Beginn: 15.02.2020 18:30
Ort: ZEIK
Elisabethstraße 68
24143

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KOA - Kollektiv Afrodeutscher Frauen*

Warum ist es wichtig sich mit Schwarzer Geschichte auseinanderzusetzen? Welchen Einfluss hat lückenhafte, einseitige und verzerrende Geschichtsschreibung, auf die Darstellung und das Selbstbild Schwarzer Menschen? Warum müssen wir dafür den Blick auch auf die Geschichte vor der Kolonialzeit werfen und was hat es mit der Bewegung Afrofuturismus auf sich?


*Der Eintritt ist kostenlos.


Präkoloniale Afrikanische Geschichte:
In diesem Input, mit anschließender Fragerunde, wird sich mit Schwarzer Geschichte allgemein und speziell mit der präkolonialen Geschichte Afrikas auseinandergesetzt. Du erfährst nicht nur etwas über die spannenden Errungenschaften Schwarzer Menschen, sondern auch wieso es nicht nur „interessant“, sondern Deine „heilige Pflicht“ ist, die Geschichte Deiner Vorfahren und Ahnen zu studieren.

Afrofuturismus:
Afrofuturismus ist eine eigene Formation, bestehend aus einem Instrumentarium, der die Wege und Wurzeln des (Paul Gilroys) schwarzen Atlantiks und dessen Wechselspiel von dekolonialer und antiimperialistischer Musik, Politik und Kunst als Ausgangspunkt nimmt. Afrofuturismus ist außerdem ein Diskurs, eine Fluide intersektionale Perspektive, Methode und Widerstandsbewegung, die Science-Fiction, und Zukunftsvorstellungen aus einer schwarzen kulturellen Linse sieht. Mit Afrofuturismus werden patriarchale, weiß-dominierte, und westliche Science-Fiction-Welten, ultimative Realitäten herausgefordert und eigene Mittel für Creative Empowerment für und von People of African descent, indem es alternative Zukünfte imaginiert und kreiert.

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