Ansichten von Gaarden

Die Kieler Geschichtswerkstatt besteht seit Sommer 2017. Das Interesse an der Geschichte des Stadtteils Gaardens wurde im inhaltlichen Diskurs schnell gemeinsamer Nenner. Überlegungen für die Gestaltung einer Ausstellung wurden aufgenommen, als die Möglichkeiten einer Finanzierung recherchiert wurden. Mit der Bewilligung der Mittel durch den Verfügungsfonds Gaarden begann die arbeitsreiche Sammlung von Material.
Da alle Mitglieder der Geschichtswerkstatt ihre Themen einbringen wollten, es aber schwierig wurde, eine inhaltliche Konzeption daraus zu erstellen, wurde der offene Titel „Ansichten von Gaarden“ gewählt. Vielmehr war es das Anliegen, den heutigen Bewohnerinnen und Bewohnern Gaardens die Geschichte des Stadtteils näher zu bringen und so das Leben im heutigen Gaarden besser verstehen zu können. Aber auch das heutige Gaarden sollte Thema sein. So werden drei Gaststätten beschrieben und anhand der Geschichte einer Familie deutlich gemacht, dass Gaarden schon immer ein Ort der Zuwanderung war.
Die Ausstellung umfasst 20 Ausstellungstafeln. Nicht alle gesammelten Themen und nicht alle Interviews konnten bis zur Ausstellungseröffnung realisiert werden. Diese werden die Ausstellung aber in Zukunft ergänzen. Durch die Aufhängung in Bilderrahmen sind die Tafeln haltbarer und leichter im Transport. So kann die Ausstellung auch später, wie geplant, an anderen Orten gezeigt werden, ohne dass man vorher eventuell beschädigte Tafeln ersetzen müsste.


Beatz im Park

In der Woche vom 28. Juli bis zum 4. August veranstalteten  die städtischen Jugend- und Mädchentreffs in Zusammenarbeit mit der türkischen Gemeinde Schleswig-Holstein (im Rahmen des Projekts‚ DISSkriminierung‘) und den beiden Rappern von KiElite ‚Beatz im Park Blockparty‘ im Sport -und Begegnungspark Gaarden.

Für Jugendliche und junge Menschen gab es ein abwechslungsreiches Programm aus der HipHop-Kultur & Trendsportarten. Skateboardworkshops, Streetball & Beachvolleyball und verschiedene Sportturniere und das alles in einer lockeren Festivalathmosphäre. Zudem fanden Hip Hop Workshops zu DJing, Graffiti, BBoying/BGirling und MCing statt, bei denen interessierte Teilnehmer und Teilnehmerinnen Einblicke in die Jugendkultur Hip Hop erhielten.

Den Film vom Beatz im Park 2018 gibt es hier ...


Computerwissen für Frauen

In den Kursen wurde vor allem Grundwissen (wie bedient man eine Maus und was ist...) vermittelt. Die Kursleiterin war Bettina v.d. Osten. Bei einigen Kursen wurde Sprachmittlung benötigt, teilweise mussten die EDV-Fachbegriffe vorab übersetzt werden, um den Teilnehmerinnen der Kurse das Lernen zu erleichtern.
Nachdem die ersten Kurse terminiert waren, sprach es sich so schnell herum, dass die Anmeldungsliste für sie geschlossen werden musste. Weitere Kurse wurde nachgefragt, so dass auch die beantragten Mittel für  Öffentlichkeitsarbeit nicht gebraucht wurden. Aus diesem Grund wurden Mittel umgewidmet, um einen weiteren Kurs zu finanzieren. Für die Kurse wurde jeweils ein mobiles Laptop-Netzwerk gemietet, das acht Plätze für Teilnehmerinnen bot.
Insgesamt haben 22 Frauen an den Kursen teilgenommen. Das Alter der Teilnehmerinnen lag im Durchschnitt zwischen 30 und 40, die Älteste war über 70 Jahre alt, die Jüngste knapp unter 30 Jahren. Die Herkunftsländer waren Afghanistan, Irak, Libanon, Polen, Syrien, Tschechien sowie diverse Nachfolgestaaten der ehemaligen UdSSR.  Die Teilnehmerinnen waren sehr daran interessiert, mehr Informationen über EDV zu sammeln. Sie bewerteten die Kurszeit (zwei Stunden pro Tag an aufeinander folgenden Tagen) als gut, wünschten sich aber längere Kurse und speziellere Themen wie das Schreiben von Lebensläufen, Tabellenkalkulationen, Datenschutz und Internet etc.


die Stube

In der Pilotphase des Projekts stand vor allem das Finden und Gestalten eines Raums – die Stube – im Vordergrund. Dieser wurde dann im Juni gemeinsam mit Mitgliedern von LACultura renoviert und gestaltet. Während der Sommermonate waren die Räumlichkeiten durchgehend zweimal die Woche für Laufkundschaft geöffnet, dies wurde vor allem von den Kindern der Nachbarschaft in Anspruch genommen, die dort malten oder Spiele spielten. Mit Beginn des neuen Semesters, mitte September, nahm das Projekt an Fahrt auf. Zum einen mehrten sich die Anfragen von Externen, die Stube für einmalige Treffen (inklusive Vernissage, Sonntagstreffen der afghanischen Community, der Docs Build Bridges, Adventsauftaktsveranstaltung von Kulturgrenzenlos, etc) und regelmäßigen Angebote (Gitarrenunterricht [2x wöchentlich], Oudworkshop und Sprechbildung [3x wöchentlich]) zu nutzen.
Als ein Kernziel das Projekts stand die Etablierung eines physischen Raums, welcher als Treffpunkt und  Begegnungsort dienen kann. Die Stube wurde über die Monate durch unterschiedliche Menschen weiterentwickelt und weiter ausgebaut. Von Besucher*innen der Veranstaltungen bekamen wir oft das Feedback, dass sie die Idee des Ortes sehr schätzen und viele haben gleich eine Menge Ideen, was man dort noch alles umsetzen könnte.
Die Zielgruppe war zum Einen die unmittelbare Nachbarschaft und zum Anderen Menschen aus anderen Stadtteilen, die oft ein vorurteilsbelastet Bild von Gaarden haben. Letztere war für uns oft einfacher zu erreichen und durch verschiedene Veranstaltungen auch zu motivieren den vermeintlich „langen“ Weg in den Kirchenweg auf sich zu nehmen. Erstere waren zu Anfang zwar interessiert aber auch skeptisch, im Verlauf des Projekts kamen jedoch immer öfter auch Menschen aus der unmittelbaren Nachbarschaft vorbei.


Ernst-Busch-Chor Kiel

„Es gibt keinen Frieden, wenn wir ihn nicht wollen.  Matrosen und Arbeiter – Aufstand – Revolution“

Unter diesem Titel veranstalteten der Ernst Busch Chor Kiel e.V. und der Ortsbeirat Gaarden am 10.11.2018 in der Hans-Christian-Andersen-Schule Kiel ein Konzert zum 100 jährigen Jubiläum der Novemberrevolution und des Matrosenaufstands in Kiel. Dabei wurde die Rolle Gaardens im Zusammenhang mit diesem wichtigen historischen Ereignis hervor gehoben. Das Programm  bestand aus Liedern, Texten und Szenen rund um die Ereignisse der Novemberrevolution.

Der Saal war voll, es gab viele positive Reaktionen, sowohl im Verlauf des Programms in Form von  Bravorufen, Mitsingen und kräftigem Applaus.  In der Pause und auch nach dem Konzert gab es sehr viele begeisterte Rückmeldungen aus dem Publikum.
Der Chor verfolgt mit seinen Programmen und Auftritten stets das Ziel aufmerksam zu machen auf soziale, politische Missstände in Gegenwart und Vergangenheit, möchte aber gleichzeitig die Besucher*innen begeistern. Anhand der Reaktionen und Rückmeldungen des Publikums können wir mit Recht annehmen, dass uns dies gelungen ist.


KulturRotation143

Der KulturRotation143 Aftermovie ist da! Viel Spaß beim Anschauen! Mehr Infos zur letzten Kulturrotation 143 gibt es hier.


Kultur meets Sportpark

Die Bühne ist wie geplant im April 2018 durch die Mitarbeitenden im Sportpark und mit Hilfe von Besucher*innen aus dem Sportpark, erfolgreich hergestellt worden. Die Bühne ist transportabel, kann mit einfachen Handgriffen aufgebaut werden und hat eine usreichende Größe für unterschiedliche Arten von Kleinkunstveranstaltungen. Im Rahmen von diversen Veranstaltungen im Sportpark und bei anderen Kulturveranstaltungen im Stadtteil Gaarden wurde auf die neue Möglichkeit der Kleinkunstbühne aufmerksam gemacht.
Es ist ein kostenloser Nutzungsbereich für kulturelle Nutzungen für die Bewohnerschaft in Gaarden entstanden. Eine verbindliche kulturelle Freizeitgestaltungsmöglichkeit für die gesamte Familie ist allerdings erst noch am werden. Die bisher stattgefundenen Veranstaltungen waren in ihrer Auswirkung noch nicht in der Lage einen festen Anlaufpunkt zu schaffen. Die stattgefundenen Konzerte haben aber gezeigt, dass über Kultur schnell Begegnungen der unterschiedlichsten Menschen ermöglicht werden.
Die neue Bühne samt Pavillons und Sitzkissen sind bei diversen Standardveranstaltungen im Sportpark zum Einsatz gekommen. Es ist allerdings aufgrund von Veranstaltungsausfälle während der Projektdurchführung nicht gelungen, verstetigend in das Stadtteil bzw. Stadtgebiet zu wirken. In der kommenden Saison soll dies über andere Aktionen (z. B. regelmäßige Veranstaltungsreihen) verstärkt nachgeholt werden.


Naturerlebnis und Erlebnispädagogischer Ort für Kinder und Jugendliche

Gemeinsam mit Jugendlichen aus dem Stadtteil wurden drei Hochbeete gebaut und im Frühjahr von den Teilnehmer* innen der Jugendgruppen der Kirchengemeinde Gaarden,von den Biologieschüler*innen der Gemeinschaftsschule am Brook (GAB) und von den Schüler*innen und der Fröbelschule bepflanzt.
Aufgrund behördlicher Auflagen den Baumschutz betreffend,wurden keine Podeste um die Bäume herum, erbaut. Stattdessen sollen ebenfalls im Frühjahr baumschonende Schaukelbefestigungen in den Bäumen angebracht werden. Auch das von der Kirchengemeinde zur Verfügung gestellte Gartenhaus wird im Frühjahr errichtet werden. Weiterhin werden im Frühjahr die Slacklines und die Kletteseile in den Bäumen angebracht. Im Sommer ist der Bau eines Lehmofens und eines Lehmofenports geplant. Nach dem Eröffnungsfest sind weitere, fortlaufende, regelmäßige Naturerlebnis und erlebnispädagogische Projekte geplant.
Der Bau der Hochbeete machte den teilnehmenden Jugendlichen viel Spaß und sie erlernten den Umgang mit Säge, Bohrmaschine und Akkuschrauber. Ein weiterer Lerneffekt war das Kennenlernen des Aufbaus eines Hochbeetes.


Papa macht Platte

Das Live Hörspiel "Pappa macht Platte" wurde am 7. & 9. Dezember 2018 in der Hans- Christian Andersen Schule aufgeführt.
Auch wenn unser Projekt „Papa macht Platte „ leider nicht so viele Menschen erreichen konnte, wie wir es uns gewünscht hätten, war es doch laut vieler ZuschauerInnen sehr lohnenswert, es sich anzusehen und hören. Die Menschen, die da waren, waren sehr angerührt. Von der Thematik und der Inszenierung.
Es flossen einige Tränen...besonders die Vertonungen der Texte ( Andrea Niendorf ) von Komponist Jens Schliecker ,brachten das Thema noch einmal ganz anders nah.
Nach den Vorstellungen entstanden sehr berührende Gespräche, die das Thema Obdachlosigkeit neu beleuchteten.


Park statt Parken

Im September 2018 wurde auf einem Parkstreifen in der Medusastraße 7 ein Parklet aufgebaut. Der Großteil des Baumaterials bestand aus sog.  Europaletten. Organisiert wurde die Arbeit von dem Projekt „Werk Statt Konsum“ (WSK). Der Hauptteil der Arbeit und Aufbauanfang fand am 21. September und 22. September statt. Die Arbeiten wurden neben Prtojektmitglieder von WSK von Nachbarn der Häuser Medusastraße 7/Kaiserstraße 56 (ca. 6) und Mitglieder der Permakultur-Gruppe an der „Alten Mu“. Das Parklet sollte als Ort der Begegnung und des Verweilens für die Nachbarn dienen. Während der Bauarbeiten sorgten die Arbeiten bereits für einige Aufmerksamkeit und Diskussionen. Die weitaus überwiegenden Reaktionen waren positiv. Einzelne Autofahrer*innen kritisierten, dass nun 1-2 Parkplätze verloren gegangen seien. In den kommenden Wochen, die auch von schönem Wetter geprägt waren, zeigte sich, dass das Parklet bereits ohne große Erläuterung bestimmungsgemäß genutzt wurde. Das heißt es wurde von Alt und jung für kurze oder lange Sitzpausen genutzt, z.B. von Schulkindern oder von älteren Einwohner*innen, die auf dem Heimweg mit ihren Einkäufen vom Wochenmarkt eine kurze Rast machten. Oder von Menschen, die in einem der umliegenden Läden einen Imbiss erworben hatten und diesen dann in Ruhe auf dem Parklet verzehrten.
Derzeit liegt eine Genehmigung des Parklets nur bis Ende Juli 2019 vor. Es wäre wünschenswert, dass das Parklet bei einem weiteren erfolgreichen Verlauf in den Besitz der Öffentlichkeit übergeht und dauerhaft an dieser Stelle bleiben kann


Stand Up Paddeling für Alle

Nachdem durch den Verfügungsfonds Gaarden nur 5 Stand Up Paddle Boards bewillgt werden konnten, konnten weitere fünf Boards durch Vereinsmittel angeschafft werden, um die geplannten Gruppenangebote umsetzen zu können.
Dazu zählten:

  • Bronzekinder der HCA im Freibad Katzheide:Die Kinder der Hans-Christian-Andersen-Schule, die kurz vorher ihr Schwimmabzeichen Bronze erlangt haben, weihen die neuen Bretter im Schwimmbad Katzheide ein.
  • Senioren-Schnupperkurs mit der Howe-Stiftung: Die an der HCA und im Begegnungspark aktive Seniorengruppe wird beim Einweihen der Bretter mit eingebunden
  • Ostufertriathlon: Der Ostufer-Triathlon wurde mit den neuen Brettern und einem Team des SWSZ e.V. im Freibad Katzheide unterstützt.
  • Betriebssport für Lehrkräfte der Gaardener Schulen / RBZ-Technik: Bis zum Abschluss der Saison fand wöchentlich ein Betriebssporttraining für Lehrkräfte unter Anleitung von Herrn Burkhard Prosch / RBZ-Technik statt. Dieser Kurs fand abweichend an die Schwentine statt.

Hier finden Sie einen Überblick der 2017 durchgeführten Projekte...


Antragsteller: Künstler 34 e.V.

Im Rahmen des Kooperationsprojektes (Stadtteilbüro, Wohnwert, Eigentümer, KuKR) zur Entwicklung der leerstehenden Läden im Kirchenweg sollte eine CoWorking-Community mit Schwerpunkt 3D-Druck entstehen. Hierfür sollte ein geeigneter Raum hergerichtet und mit einer adäquaten Grundausstattung versehen werden. So sollte interessierten Gaardener Bürgern ermöglicht werden, im Rahmen einer Community Fertigkeiten moderner Produktionstechnologie zu erlernen und auszubauen. Kooperationen mit ähnlichen Initiativen waren geplant ... mehr.

Antragsteller: stadt.mission.mensch gGmH, andere Stadtteilakteure

Es bestand der Wunsch am Ostring die Möglichkeit zu schaffen, den Sportpark mit seinen vielfältigen Veranstaltung/Aktionen (Interkulturelles Spiel- und Sportfest der TuS Gaarden, Ausbildungsmesse, Kita-Lauf, Fit für Frühling, Integratives Sportfest, Ostuferlauf 2017 etc.) im Stadtteil und darüber hinaus noch bekannter zu machen. Darüber soll auch die Möglichkeit geschaffen werden, die Veranstaltungen im Stadtteil (Brunnenfest, Kulturfrühling etc.) an dieser exponierten Stelle bewerben zu können ...mehr.

Antragsteller: Initiative Welcome@Gaarden

Die Initiative Welcome@Gaarden, ein Zusammenschluss von Gaardener Bürgerinnen und Bürger, hatte am 6.8.2017 von 12 bis 18 Uhr ein großes Willkommensfest veranstaltet. Es feierten mit uns über 1000 Menschen aus den unterschiedlichsten Kulturen ein buntes und fröhliches Fest auf den Vinetaplatz mitten in Gaarden. Es gab viele tolle Begegnungen, viel Tanz und Musik, leckeres Essen und viele glückliche Gesichter. Bei der Ausrichtung des Festes wurden wir organisatorisch (Anmeldung, Logistik, Dienstleistungen, Personal) vom Mehrgenerationenhaus/Vinetazentrum und der stadt.mission.mensch unterstützt und haben Leihgaben für das Fest von der jüdischen Gemeinde, Kiel hilft Flüchtlingen, dem Sport- und Begegnungspark Gaarden, BioGaarden und dem Büro Soziale Stadt erhalten ...mehr.

Bei dem Projekt "Vom Dunkel ins Licht" handelt es sich im Wesentlichen um eine künstlerische Performances mit musikalischer Begleitung. Die Idee entstand Anfang November 2017. Jannes Tashiro spielt Flöte, Akkordeon und Trommel, sein Partner Omar Anegay hat bereits Erfahrungen mit der pantomimischen Darstellung eines Liedes sammeln können. Jannes Tashiro stimmt seine Instrumente und die Art diese zu spielen passend auf das jeweilige Thema und die Art der Pantomime ein ... mehr.

Antragsteller: Projektgruppe "Streit oder Stopp - Mit Power -Marionetten gegen Aggressionen"

Die Projektgruppe bestand aus zwei Klassen der Fröbelschule in Gaarden, deren Klassenlehrerinnen und zwei Künstlern. Die insgesamt 43 Kinder besuchen jeweils die 1. bzw. 2. Klasse und sind zwischen 6 und 10 Jahre alt. Die Überalterung einiger Kinder rührt daher, dass ehemalige DaZ Kinder anfangs nicht altersgemäß in Regelklassen einsortiert wurden, sondern nah den jeweilig vorhandenen Lese- und Rechenlesitungen ...mehr.

Antragsteller: Bündnis Eine Welt SH e.V.,

Auf der langen Seite des Sandkrugbunkers ist in der Zeit vom 12.06.-12.07.2017 ein Wandbild ent-standen, bzw. entsteht. Dies wurde im Rahmen des Projektes „Bunte Welt – Colour your life“ mit Kin-der und Jugendlichen aus der offenen Jugendarbeit (AWO Jugendtreff und Gaardener Mädchentreff) an drei Workshopnachmittagen erarbeitet. Gemeinsam mit Gaardener-Street-Art-Künstlern haben sich die Jugendlichen Gedanken über eine nachhaltige Zukunft, im Rahmen der globalen Nachhaltig-keitsziele der UN1 gemacht und gelernt, wie Street-Art funktioniert ... mehr.

Antragsteller: Initiative "Smart Gaarden"

Unter dem Titel „Digitalisierung als Chance und Herausforderung für Gaarden“ veranstaltete die neu gegründete Initiative „Smart Gaarden“ am 20.9. im Rahmen der Digitalen Woche Kiel 2017 eine Hausmesse mit anschließender Podiumsdiskussion. Gefördert wurde die zweigeteilte Veranstaltung durch den Verfügungsfonds Gaarden mit Mitteln der Sozialen Stadt.

Tag der offenen Tür ... mehr.

 

 

Antragsteller: Projektgruppe "Öko Scouts"

Die Öko Scouts sind eine engagierte Gruppe von Kindern und Jugendlichen im Alter von 7-17 Jahren mit und ohne Migrationshintergrund, die in Kiel-Gaarden leben und den Kinder- und Jugendtreff „Kick“ des AWO Bürgerzentrums Räucherei besuchen. Insgesamt haben 15 Kinder und Jugendliche bei den Öko Scouts mitgemacht.  
Nach einer zweimonatigen Pilotphase, in der (unter anderem auch beim ABK in Mettenhof) gelernt wurde wie man richtig Müll sammelt und trennt, startete das Projekt offiziell am 15. Juli 2017. Montags trafen sich die Öko Scouts von 16-18 Uhr und machten gemeinsam ihren Sozialraum sauber ... mehr.

Antragsteller: Projektgruppe "Mütter und ihre Kinder erkunden den Stadtteil"

In dem Projekt „Mütter und ihre Kinder erkunden den Stadtteil“ ging beziehungsweise geht es darum, dass Mütter mit ihren Kindern, mit und ohne Migrationshintergrund, Orte und Einrichtungen in Gaarden kennenlernen und diese dann auch nach dem Projekt besuchen können. Für das erste Treffen wurden Plakate und Handzettel gestaltet und gedruckt, sowie mündliche Werbung gemacht wurde. Viele Mütter haben an dieser Veranstaltung teilgenommen. Mit den Müttern wurde besprochen und ermittelt, was sie in ihrem Stadtteil kennen, welche Orte und Einrichtungen sie mit ihren Kindern besucht haben und wo sie gerne hinmöchten. Somit haben wir unsere Ziele festgelegt. Währenddessen wurden Spiele mit den Kindern gespielt. Da das gemeinsame Spielen so gut angekommen ist, wurde der Wunsch geäußert, Spielnachmittage zu machen. Dies wurde ebenso mit auf unsere Liste aufgenommen ... mehr.

Antragsteller: Projektgruppe „(Was) Ist Migrantische Kultur?“

Im Rahmen des Projekts „(Was) Ist Migrantische Kultur?“ wurden im Laufe des Jahres 2017 zum Thema „Migrantische Kultur“ eine Veranstaltungsreihe mit vier einzelnen Veranstaltungen mit Referentinnen und Referenten sowie Künstlerinnen und Künstlern durchgeführt.
Wirkung des Projekts: Das Ziel des Projekts „(Was) Ist Migrantische Kultur?“ war es, sich mit der Frage zu beschäftigen, ob es migrantische Kunst gibt und wie sie sich bemerkbar macht bzw. von der Kunst der Mehrheitsgesellschaft unterscheidet ... mehr.

Antragsteller: stadt.mission.mensch gGmH, Stadtteilgenossenschaft Gaarden e.V. und Stiftung Drachense

Der Versuch für das Gemeinschaftsprojekt „Markt mit Musik“ im Vorfeld der Veranstaltungen zusammen mit dem zuständigen Ordnungsamt der Stadt Kiel die Anzahl und Qualität der Marktstände zu erhöhen für die Veranstaltungstage blieb leider ohne Erfolg.
Die zunächst für eine Veranstaltung erteilte Sondernutzung wurde vom Amt jedoch nach der ersten sehr erfolgreichen Durchführung auch für die anderen beiden Tage gewährt. Zudem wurden die Flyer schwerpunktmäßig in Gaarden aber auch in der restlichen Stadt verteilt um Interessierte aufmerksam zu machen und die Besucherzahlen zu erhöhen. Zudem wurden über die Beschäftigungsprojekte der Stadtmission Veranstaltungsmöbel aus Paletten hergestellt ... mehr.

Antragsteller: Projektgruppe "La Cultura"

Das Frauenprojekt konnte umgesetzt werden. Seit September 2017 treffen wir uns regelmäßig. Die Treffen werden über eine Whatsappgruppe angekündigt und über FB und andere Verteiler public gemacht. Die Treffen sind offen, obwohl für einige Treffen eine Anmeldung erforderlich ist. Insbesondere werden Frauen mit Kindern angesprochen, die häufig nicht die Möglichkeit haben an Aktivitäten teilzunehmen oder einen geschützten Rahmen wünschen. Ziel der Treffen ist es insbesondere auch raus zu kommen und Unternehmungen und Aktivitäten gemeinsam zu gestalten. Häufig aber nicht immer finden die Treffen an Wochenenden statt. Beim ersten Treffen wurden Ideen gesammelt worauf die Teilnehmerinnen Lust haben ... mehr.

Antragsteller: Projektgruppe "Gaarden Funkt"

Bereits Ende 2016 fanden Gespräche mit dem Wirtschaftsbüro Gaarden und Vertretern von „Gaarden Funkt!“ statt. Zunächst erfolgte die Formulierung von Erwartungen an mögliche Standorte entlang der Einkaufszone in der Elisabethstraße und am Vinetaplatz.Ziel des Projektes war, Freifunk im öffentlichen Raum in Gaarden mit dem Schwerpunkt der genannten Straßen verfügbar zu machen. Nicht nur Kunden und Gewerbetreibende können von der Verfügbarkeit profitieren, sondern aufgrund der Technik die bei Freifunk zum Einsatz kommt, auch Anwohner. Letztere können durch das eigenständige Aufstellen eines Freifunkrouters das Netz nach eigenen Bedürfnissen erweitern und somit wiederum weiteren Menschen zur Verfügung stellen ... mehr.

Antragsteller: Projektgruppe "Gaarden FaMoos"

Anhand der Technik von Moos-Graffiti zeigt das Projekt eine spezifische Gestaltungsmöglichkeit desöffentlichen Raumes auf. Die ökologisch nachhaltige, ästhetische und partizipative Natur spricht fürdiese Methode. Die Erstellung von Moos-Graffiti wurde mit lokalen Gemeinschaften, insbesondereJugendgruppen, durchgeführt. Mit unserer Präsenz bei der Eröffnung des Gaardener Kulturfrühlingshaben wir erstmals öffentlichkeitswirksam gezeigt wie ein Moos-Graffiti aussehen kann ... mehr.

Antragsteller: Projektgruppe "Digitale Sprechstunde"

Bahn-und Busverbindungen suchen, mal eben nach günstigen Urlaubszielen gucken...für viele Menschen ist es immer noch ein Problem das Internet für sich zu nutzen. Deshalb bietet die Anlaufstelle Nachbarschaft Gaarden im AWO Bürgertreff jeden Montag von 10:00-11:00 Uhr eine digitale Sprechstunde an.
Von der Internetrecherche über Fragen zum Smartphone versuchen Ehrenamtliche alle Fragen zu beantworten oder entsprechend weiterzuleiten ... mehr.

Antragsteller: stadt.mission.mensch gGmH, Wirtschaftsbüro Gaarden

Das Projekt startete im Juli mit einer Anwohnerbefragung in der Elisabethstraße durch das Wirtschaftsbüro Gaarden. Ziel der Befragung war herauszufinden, ob es in der direkten Anwohnerschaft Interesse für mögliche Patenschaften für die Pflege und Betreuung der Blumeninseln gibt. Zusätzlich wurde in Gesprächen nach eigenen Ideen und Vorstellungen gefragt. Im Ergebnis wurde deutlich, dass einheitlichen Blumenkästen im Straßenzug favorisiert werden. Die Teilnehmenden wünschten sich außerdem ein Modell mit hoher Stabilität und Diebstahlsicherheit. Mehr als 30 Personen und Geschäftsleute haben sich bereiterklärt eine Patenschaft für bis zu zwei Blumenkästen zu übernehmen.
Die zusätzliche Verteilung von Handzettel im gesamten Stadtteil Gaarden half zusätzlich auf das Projekt aufmerksam zu machen. Weitere Beteiligte konnten so angesprochen werden. Im Ergebnis bekamen wir dadurch viele Hinweise und Anfragen für potenzielle Aufstellorte und Patenschaftsanfragen ... mehr.

Antragsteller: AWO Kinderhaus- und Familienzentrum Gustav - Schatz - Hof

Mit unserem Angebot eines Bürger- und Familienangebotes wünschten wir, uns am Zusammenleben und Erleben in unserem Stadtteil zu beteiligen und zu engagieren.

Im Mai starteten wir mit „AWO Schnack&Back“. Um eine immer wieder stattfindende Aktion bekannt zu machen und zu etablieren, luden wir immer zum ersten Freitag im Monat von 15:00 bis 16:30 Uhr ein ... mehr.

Antragsteller: Projektgruppe "Atelier DIVA"

Die Durchführung des Projekts „Atelier DIVA“ ein offener Nähkurs in Gaarden lässt sich nur positiv bewerten, denn die Ziele, nachbarschaftliche Begegnung, Erlernen eines neuen Handwerks und Aktivierung der Teilnehmerinnen, wurden erreicht. In der Zeit von April bis Juni 2017 haben wir begonnen uns auf das Projekt vorzubereiten. Es wurden Flyer und Plakate (mit dem vorgegeben Logo) entworfen und an mehreren Orten öffentlich ausgelegt. Weiterhin wurde das Schaufenster des Vinetazentrums für die Werbung genutzt. Damit haben wir gezielt die Frauen in Gaarden erreicht. Auch haben wir Frauen die als Besucherinnen im Vinetazentrum bekannt sind persönlich angesprochen.  Am 17. Juli wurde der Nähkurs das erste Mal durchgeführt und er fand ab diesem Zeitpunkt regelmäßig dienstags statt ... mehr.

Hier finden Sie einen Überblick über die geförderten Projekte in 2016...

Antragsteller: Kultur- und Kreativrat Gaarden

Ziel des Kultur- und Kreativrates Gaarden ist es, neue kreative Räume in Gaarden zu schaffen. Leer stehende Gewerbeflächen sollen mit Galerien, Werkstätten oder Ateliern gefüllt werden. Der Kultur- und Kreativrat betät und unterstützt die suchenden Künstler nicht nur in der Raumfindung, sondern bietet auch noch im nachhinein, beispielsweise in der Netzwerkbildung ihre Hilfe an. Durch das Pilotenprojekt wurden im Kirchenweg schon die ersten drei leerstehenden Geschäfte erfolgreich an die Kultur- und Kreativbranche vermietet. Mehr dazu in Kürze.

Antragssteller: Die Türkische Gemeinde

Die Türkische Gemeinde hat mit Interesse die Winterbeleichtung der Elisabethstr. verfolgt. Dieses Projekt wurde sehr positiv im Stadtteil angenommen. Leider ist der Vinetaplatz gerade in der Winterzeit sehr trist und wenig anziehend. Ziel war es, die Aufenthaltsqualität des Platzes zu erhöhen, indem die Bäume mit Led- Lichtern geschmückt wurden. Im besonderen sollte der Vinetaplatz für Kinder attraktiv gestaltet werden, damit die Spielgeräte auf dem Platz wieder genutzt werden. Da kleine Kinder immer von ihren Eltern begleitet werden, wirkt der Platz automatisch belebter. Zudem sollen Laternenläufe von Kindern und Eltern in Kooperation mit Kitas, sowie den lokalen Vereinen und Institutionen angeboten werden ...mehr.

Antragssteller: Pädiko e.V.

Am 8. Dezember 2016 wurde in der Schulmensa der Fröbelschule, das neue Theaterstück "Wege ins Glück" aufgeführt. In dem Stück erarbeiteten die Schüler der 4b der Fröbelschule (Klassenlehrerin Frau Most), zwei Kitas von Pädiko e.V. (KitaEinstein und das Kinderdorf), die Jugendgruppe des AWO-Bürgerzentrums Räucherei und eine Erwachsenengruppe  unter Anleitung der Theaterpädagogin Imke Strank Gegensatzpaare, wie Krieg und Frieden, Liebe und Hass ...mehr.

Antragssteller: Künstleragentur Barfuß

An vier Drehtagen, 7. und 8. August, sowie am 25. und 27. September 2016 wurde ich Gaarden gefilmt. Zwischen dem Bahide-Aslan-Platz und der Räucherei, in der Straße "Grünen Eck" am Flexxwerks, vor dem Hempels, der Bambule und am Iltisbunker entlang. Die Profi-Drehaufnahmen machte der Produzent Gottfried Koch (A-Street-Media, Hamburg), Fotos und kleinere Videos, die eingeschnitten wurden, sind von Ingmar Licht und Axel Schümann gemacht worden ...mehr.

Antragssteller: Lokale Roma Aktionsgruppe Kiel im Europarats-Programm ROMED2, Christoph Leucht

Der Romakulturdialog fand am 12. Dezember 2016 in der Mensa der Hans-Christian-Andersen-Schule statt und bot allen Teilnehmenden die Gelegenheit, zugezogenen Bürgern aus Bulgarien kennenzulernen und ins Gespräch zu kommen. Auf der Veranstaltung fand ein choreographischer Dialog unter dem Konzept "knotunknot" von Dana Casperssen statt, sowie eine aus Hamburg stammende Roma-Band Musik spielte ...mehr.

Antragssteller: Orts- und Kreisgruppe in Kiel der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland

Nach Zugang des Bewilligungsbescheides wurden die Pläne dementsprechend ein weiteres mal an die Projektziele angepasst. Es wurde überlegt, wie das Vorhaben mit dem Beitrag von 2.500 Euro am sinnvollsten realisiert werden könnte. Als erstes wurde eine neue Materialliste zusammen gestellt und der Entschluss getroffen, einen Verbund aus der Veranstaltung zu gründen. Außerdem entschied sich die Gruppe, die laufenden Kosten für Werbung so gering wie möglich zu halten. Dementsprechend sollte künftig auf teure Fyler verzichtet werden und eine Facebook Seite eingerichtet werden ...mehr.

Antragssteller: Künstler 34 e.V.

Ein bestehendes Projekt zur sozialen Teilhabe sollte um ein Teilprojekt erweitert werden. In diesem Rahmen sollten an verschiedenen Orten regelmäßig Events zur Sichtbarmachung migrantischer Kulturen organisiert, beworben, dokumentiert und Aufnahmen der Veranstaltung veröffentlicht werden. Das Projekt sollte geflüchteten Musikern, aber auch Musikern mit Migrationshintergrund aus Gaarden auf verschiedenen Ebenen eine Hilfestellung bieten  ...mehr.

Antragssteller: Kulturwerft e.V.

„Kunst und Spaß in den Ferien“ war eine Aktion des Kulturwerft e.V., um sowohl geflüchteten wie auch Kindern, die in Gaarden zu Hause sind zwischen 6 und 12 Jahren spannende, künstlerische Anregungen zu bieten, sie im künstlerischen Bereich zu schulen und ihre Kreativität zu wecken und weiter zu entwickeln. Die Integration von Flüchtlingskindern und die spielerische Annäherung durch gemeinsames gestalterisches Tun konnte so ein wenig in die Tat umgesetzt werden. ...mehr.

Antragssteller: Kiki - Kiel kocht interkulturell

Im Projekt "Kiki - Kiel kocht interkulturell" werden interkulturelle Kochkurse in der Sozialkirche in Gaarden veranstaltet, in denen eine Köchin oder ein Koch gemeinsam mit den Teilnehmenden typische Gerichte aus dem jeweiligen Herkunftsland zubereitet. Dabei können die Teilnehmenden etwas über die Zubereitung der Speisen und der Kultur des jeweiligen Landes erfahren. Gleichzeitig lernen sie neue Menschen aus Kiel kennen. Die Kochkurse sind offen für alle, die Lust haben, gemeinschaftlich neue Rezepte zu entdecken und sich auszutauschen ...mehr.

 

 

Antragssteller: Türkische Gemeinde in Schleswig-Holstein

Die Türkische Gemeinde in Schleswig-Holstein hatte eine Förderung eines Workshops für die Entwicklung einer Projektidee für ein „Kreatives Integrations-, Bildungs-, und Empoweringszentrums (KIBEZ)“ in Höhe von insgesamt 2.280 Euro beantragt. Mit Förderbescheid vom 6. Oktober 2016 sagte die LH Kiel der TGSH eine Förderung in der vollständigen Höhe zu und knüpfte diese an die Bedingung, dass die Technische Fakultät der CAU Kiel inhaltlich zu beteiligen und stärker in das Projekt einzubinden ist. ... mehr.

Antragssteller: Inter Türkspor Kiel e.V.

In dem Projekt „Frauen ab zum Sport“ wurden und werden in der Kaiserhalle zwei Sportkurse angeboten (Pilates und Aerobic/Zumba). Teilgenommen haben Frauen zwischen 40 und 70 Jahren. Bis alle Sportgeräte bestellt waren, wurde das Angebot mit eigenen Mitteln durchgeführt.
Das Ziel des Projektes, Frauen mit oder ohne Migrationshintergrund aus ihren vier Wänden rauszuholen und durch Sport in die Gesellschaft zu integrieren, wurde mit großem Erfolg erreicht. Zudem nahmen viel mehr Teilnehmerinnen teil, als man zum Anfang geplant hatte. Nicht die kalkurlierten 15-20 Teilnehmerinnen erschienen, er waren 35 -40 Frauen, die das Angebot wahrnahmen ... mehr.