Mit dem Programmteil „Modellvorhaben“ hat das Innenministerium des Landes Schleswig-Holstein für die Programmgebiete Soziale Stadt eine Förderung „nicht oder nicht ausschließlich investiver“ Modellvorhaben eingeführt. Diese Modellvorhaben sollen die städtebauliche Aufwertung in den Gebieten flankieren und beziehen sich daher für die Landeshauptstadt Kiel auf die Soziale Stadt-Gebiete „Ostufer“ und „Mettenhof“. Die Förderung zielt dabei insbesondere auf die Verbesserung der Lebensbedingungen in den Quartieren, die Schaffung stabiler Sozialstrukturen und die Verbesserung der Lebenschancen für die Bewohnerinnen und Bewohner ab.

Analog zum Hauptprogramm „Soziale Stadt“

  • ist die Laufzeit der Modellvorhaben an die Laufzeit der jeweiligen Programmgebiete Soziale Stadt gekoppelt
  • erfolgt die Förderung zu je einem Drittel aus Bundes-, Landes- und Eigenmitteln der Projektantragsteller,
  • muss die Landeshauptstadt Kiel alle Modellvorhaben insgesamt beantragen,
  • muss sich das jeweilige Modellvorhaben in das Integrierte Handlungskonzept für das jeweilige Programmgebiet integrieren - Prüfung erfolgt durch das jeweilige Stadtteilbüro - und
  • entscheidet das Innenministerium über die jeweils geförderten Modellvorhaben.

Träger auf dem Kieler-Ostufer waren aufgerufen bis zum 13. September 2010, Projekte einzureichen, die die Lebensbedingungen der Menschen vor Ort verbessern sollen.

Materialien zum Modellvorhaben: