„WE SEA“ – Partizipative OpenAir-Galerie an der Schwentinemündung

Projektlaufzeit: 2021

Sommer, Sonne, und endlich wieder Kultur! Im Rahmen des „Kieler Kultursommers XXL“ werden elf neue und zusätzliche Kunst- und Kulturveranstaltungen diesen Sommer in Kiel stattfinden – umsonst und draußen.

Eine dieser 11 Veranstaltungen ist „WE SEA“ – eine Open Air-Galerie auf dem Seefischmarktgelände, die durch lokale Künstler*innen unter Einbeziehung der Bürger*innen entstehen soll. Sowohl professionelle und bereits etablierte als auch weniger bekannte, lokale Künstler*innen aus den unterschiedlichsten Bereichen sollen hier die Möglichkeit haben, Kunstwerke gemeinsam mit den Bürger*innen entstehen zu lassen. Es soll ein breites Spektrum an Kunst (inkl. Methode, Material etc.) abgebildet und mithilfe von Workshops erfahrbar gemacht werden.

Hierfür findet ein Wettbewerb im Juli statt, an dem Künstler*innen mit lokalem Bezug teilnehmen können. Die Ausschreibungsunterlagen stehen rechts im Downloadbereich zur Verfügung.

Bewerbungsfrist ist der 21. Juli, 9 Uhr.

Eine Jury wird Ende Juli entscheiden, welche Entwürfe umgesetzt werden. Die Umsetzungsphase ist für den 14.-20. August geplant. Bürger*innen werden die Möglichkeit haben, sich für einzelne Workshops anzumelden und so an den Kunstwerken mitzuwirken. Die Eröffnung der Ausstellung fndet voraussichtlich am 22. August 2021 statt.

Die genauen Workshop-Termine werden Anfang August hier bekannt gegeben.

Ziel der Open Air-Galerie ist es, einen niedrigschwelligen Zugang zur Kunst sowie einen direkten Austausch zwischen den Künstler*innen und den mitwirkenden Bürger*innen zu schaffen. Kunst soll sichtbar und erlebbar gemacht werden.

Weitere Informationen zum Kieler Kultursommer XXL gibt es unter www.kiel.de/kultursommer


Fragen & Antworten (Q&A-Bereich)

Für die Open Air-Galerie stehen generell nur die drei im Lageplan eingezeichneten Flächen (siehe Anlage I der Ausschreibung) zur Verfügung, d. h. dass die Wände/Fassaden der Gebäude nicht direkt gestaltet bzw. bleibend verändert werden dürfen. Allerdings gibt es eine Wand, die sich darüber hinaus zum Anbringen einer Plane o. Ä. eignen würde, die dann wiederum gestaltet werden könnte.
Dabei handelt es sich um die rechte Außenwand des Gebäude vier: Auf dem Lageplan ist es die Wand, welche parallel zur linken Seite der eingezeichneten roten Fläche verläuft (umsäumt von in einem Halbkreis angeordneten Blumenkübeln). 

Da nur diese eine Wand zur Verfügung steht, ist es auch möglich, in der Bewerbung Alternativvarianten bzw. -flächen aufzuzeigen (z. B. anstelle der Wandnutzung das Auftragen auf die Bodenfläche oder das Arbeiten mit mobilen Wänden).

Sowohl eine Plane als auch Stellwände, Rahmen o. Ä. müssen in dem Kostenplan mit aufgeführt werden.


Die Workshops finden draußen auf dem Seefischmarktgelände, an einem zentrierten Ort statt. Für einen Regen(- und Sonnen)schutz in Form von Pavillons, Zelten etc. wird gesorgt.


Ja, Tische und Stühle bzw. die Infrastruktur für die Workshops werden - soweit möglich und verhältnismäßig - gestellt.


Das Gelände ist öffentlich zugänglich. Künstler*innen können sich das Gelände daher eigenständig anschauen.


Der Platz, welcher für die Open Air-Galerie und somit für alle Kunstwerke ingesamt zur Verfügung steht, geht aus dem Lageplan hervor (siehe Anlage I der Ausschreibung). Dieser Platz darf voll ausgeschöpft werden, allerdings sollte bedacht werden, dass die Kunstwerke von min. 3 Bewerber*innen umgesetzt werden sollen und ebenfalls auf den Flächen untergebracht werden müssen. Sollte nach der Jurysitzung festgestellt werden, dass nicht genügend Platz vorhanden ist, müssen die einzelnen Projekte im Zweifel räumlich etwas eingeschränkt werden. Es darf jedoch für die Bewerbung erstmal "frei" und "groß" gedacht werden.


Für die einzelnen Kunstwerke sind Beschilderungen bzw. Erklärtafeln vorgesehen, die über das jeweilige Kunstwerke sowie den/die Künstler*in informieren. Diese Leistung wird vom Stadtteilbüro Ost übernommen; der/die Künstler*in haben lediglich die inhaltliche Zuarbeit zu leisten. Alles, was darüber hinausgeht und einen Teil des Kunstwerkes darstellt bzw. für das Verständnis des Kunstwerkes notwendig ist, muss durch den/die Künstler*in geleistet werden.


Der Umfang - ob ein paar Stunden, mehrere Tage oder durchgängig - der Partizipation ist dem/der Künstler*innen überlassen und muss in der Bewerbung ausgeführt werden. Gleiches gilt für die Art und Wiese bzw. Methode der Einbeziehung.


Vor Ort auf dem Seefischmarkt ist wenig "Laufkundschaft" vorhanden, die spontan an einem Workshop teilnehmen würde. Die Workshops werden über das Stadtteilbüro Ost mittels Flyern, Social Media etc. beworben. Bürger*innen müssen sich dann im Vorwege zu den Workshops anmelden. Die Anmeldung zu den Workshops läuft ebenfalls über das Stadtteilbüro Ost.


Nein, ein Rahmenprogramm im Sinne von Gastronomieständen etc. ist nicht vorgesehen.


Die Kunstwerke müssen so wetterfest sein, als dass sie mindestens drei Wochen draußen bei Wind und Wetter überstehen.


Diese Frage hängt von den jeweiligen Kunstwerken ab und kann erst im Nachhinein entschieden werden. Grundsätzlich gehören die Kunstwerke nach der Schaffensphase dem Stadtteil Wellingdorf.


Für die einzelnen Kunstwerke sind Beschilderungen bzw. Erklärtafeln vorgesehen, die über das jeweilige Kunstwerke sowie den/die Künstler*in informieren. Diese Leistung wird vom Stadtteilbüro Ost übernommen; der/die Künstler*in haben lediglich die inhaltliche Zuarbeit zu leisten. Alles, was darüber hinausgeht und einen Teil des Kunstwerkes darstellt bzw. für das Verständnis des Kunstwerkes notwendig ist, muss durch den/die Künstler*in geleistet werden.


Wie genau die Partizipation gestaltet wird (Zielgruppen/Altersbegrenzungen, Methoden, Umfang) ist dem/der Künstler*in überlassen und muss in der Bewerbung dargelegt werden.


Das GEOMAR wurde angefragt, ein Jurymitglied für die Open Air-Galerie zu stellen.


Nein. Das Wellingdorfer Stadtteilfest/das Ostufer macht mobil findet in diesem Jahr nicht statt. Die Open Air-Galerie ist eine eigenständige Veranstaltung.


Das hängt von der jeweiligen Zielgruppe ab. Es sollte jedoch beachtet werden, dass die Workshopwoche außerhalb der Schulferien stattfindet. Es sind auch Workshops am Wochenende (14. + 15. August) möglich.


Nein. Auch der Umfang der Partizipation/Workshops ist dem/der Künstler*innen überlassen.


Beides kann gerne schon in der Bewerbung angegeben werden, ist jedoch keine Voraussetzung.


Da für die Workshops eine Überdachung vorgesehen ist, können hier noch nicht wetterfeste Materialien (z . B. Papier für Skizzen) verwendet werden. Die finalen Kunstwerke müssen dann allerdings so wetterfest sein, dass sie mindestens drei Wochen draußen bei Wind und Wetter überstehen.


Nein, es kann sich jede*r unabhängig vom Wohnort zu den Workshops anmelden.