Antragsteller: Orts- und Kreisgruppe in Kiel der Landsmannschaft der Deutschen aus Russland

Nach Zugang des Bewilligungsbescheides wurden die Pläne dementsprechend ein weiteres mal an die Projektziele angepasst. Es wurde überlegt, wie das Vorhaben mit dem Beitrag von 2.500 Euro am sinnvollsten realisiert werden könnte. Als erstes wurde eine neue Materialliste zusammen gestellt und der Entschluss getroffen, einen Verbund aus der Veranstaltung zu gründen. Außerdem entschied sich die Gruppe, die laufenden Kosten für Werbung so gering wie möglich zu halten. Dementsprechend sollte künftig auf teure Fyler verzichtet werden und eine Facebook Seite eingerichtet werden.

Die regelmäßigen Wochentreffen waren laut dem Projektvorhaben im Cafe Bereich der Hans-Christian-Andersen Schule (HCA) geplant. Bei einem Treffen mit der Koordinatorin der H-C-A wurden die organisatorische Fragen geklärt. Außerdem wurde der Termin für den gemeinsamen Aktionstag „Weihnachtsmarkt“ am 09.12.16 festgelegt.

Bekannt gemacht wurde das Projekt am 17. September 2016 im Rahmen des Reparaturcafés.

Nach vielen anfänglichen organisatorischen Terminen konnten ab dem 24. September 2016 regelmäßige Treffen angeboten werden. Es wurden die verschiedensten Materialien genutzt, wodurch natürlich auch die unterschiedlichsten Ergebnisse entstanden. Mittlerweile spricht sich das Angebot im Stadtteil rum, da sich immer mehr interessierte Menschen genauer informieren wollen.

Aktuell nehmen fünf Personen an den regelmäßigen Terminen teil, zwar steht das gemeinsame Nähen im Vordergrund, jedoch bilden sich auch neue Freundschaften. In der Gruppe sind alle Altersschichten vertreten. Jeder hat unterschiedliche Erfahrungen mit dem Handwerk, wodurch sich alle teilnehmenden unterstützen. Da sich immer wieder Interessenten melden, bleibt die Gruppe sehr belebt. Einige der Interessierten wollen nur ein ersten Eindruck gewinnen, Andere probieren direkt alles aus, kommen aber nicht wieder und wieder Andere bleiben dabei. Sie haben sich bereit erklärt das Nähcafé selbst weiter zu führen und die Kosten unter sich aufzuteilen. Das Projekt ist also zu einem selbstlaufendem geworden.

Es war ein gelungener Start des Projektes mit dem das Gemeinschaftsleben in Gaarden noch vielfältiger geworden ist.