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Wohnen in Oppendorf

Die Siedlung Oppendorf (als Teil von Neumühlen-Dietrichsdorf) wurde 1920 aus dem Gedanken heraus gegründet, auch für Familien mit geringerem Einkommen ein eigenes Zuhause mit Gartenland für die Selbstversorgung zu schaffen. Der Gedenkstein am Oppendorfer Weg zeugt von der Gründung. Kleintierhaltung und Gemüseanbau haben zwar an Bedeutung verloren, aber in einigen Gärten lassen sich noch Kaninchen- und Hühnerställe entdecken.

Als Stadtteil von Kiel bildet die Siedlung Oppendorf weder einen eigenen Ortsbezirk, noch einen offiziellen Ortsteil. Zugehörig zum Stadtteil Neumühlen-Dietrichsdorf ist die Siedlung Oppendorf mit ihren rund 1.700 Einwohnern heute eine Wohnsiedlung, die am Wochenende den hektischen Arbeitsalltag vergessen lässt. Da keine direkte Straßenverbindung zum angrenzenden Stadtteil Wellingdorf existiert, sondern die Siedlung lediglich über Schönkirchen anfahrbar ist, wurde 1955 eine Haltestelle der Kiel-Schönberger Eisenbahn eingerichtet. Heute halten in Oppendorf nur noch die Züge der Museumsbahn Kiel-Schönberger Strand, da der Bahnhof seit 1975 vom schienengebundenen Personenverkehr nicht mehr bedient wird.

Direkt von Kiel ist die Siedlung zu Fuß nur über die Weiße Brücke zu erreichen. Langweilig ist es hier dennoch nicht. Die Nachbarschaft und das Miteinander im "Dorf" werden durch Aktivitäten für Groß und Klein gefördert. Wichtiger Bestandteil ist hierbei das Stadtteilfest "Rund um den Mondspiegel", welches zur Kieler Woche veranstaltet wird.

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